Wie wetterfest sind Outdoor-Sitzsäcke wirklich?
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Wie wetterfest ein Outdoor-Sitzsack ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Primär das Material und die Qualität sind wichtig für die Wetterfestigkeit der Sitzsäcke. Dieser Artikel geht näher darauf ein.
Material Anforderungen
Outdoor-Sitzsäcke sind ausreichend wetterfest, solange die richtigen Materialien zum Einsatz kommen. Es muss über bestimmte Anforderungen verfügen, damit das gemütliche Möbelstück über einen langen Zeitraum draußen verwendet werden kann. Erst dadurch kommt es nicht zu Schäden, die Komfort und Nutzung einschränken würden.
Zu diesen Anforderungen gehören:
- wasserabweisend
- UV-beständig
- schmutzabweisend
- reißfest
- frostsicher
Besonders wichtig ist der wasserabweisende Effekt. Aus diesem Grund setzen Hersteller auf synthetische Stoffe oder Beschichtungen, um das Innenfutter vor Feuchtigkeit zu schützen.
Geeignete Materialien
Es gibt eine Reihe an wetterfesten Materialien für den Sitzsack:
- Acryl
- Dralon
- Nylon
- Olefin
- Polyester
- PVC
Wie Sie sehen, handelt es sich dabei um Kunststoffe, die von Grund auf eine wasserabweisende Wirkung haben. Besonders effektiv sind Dralon, Polyester und Olefin, da sie äußerst robust sind. Olefin wird beispielsweise häufig für Teppiche im Außenbereich eingesetzt, da es schimmelresistent und schnelltrocknend ist. Das heißt, das Material bietet eine hohe Wetterfestigkeit.
Gefahren
Es gibt nur einige Punkte, die Sie bei der Verwendung eines Sitzsacks aus den genannten Materialien beachten müssen:
- offene Feuer vermeiden (leicht entflammbar)
- raue Untergründe vermeiden
Ungeeignete Materialien
Es gibt Outdoor-Sitzsäcke aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Leinen. Das Problem bei diesen Modellen: Sie sind nicht feuchtigkeitsresistent und nehmen innerhalb kurzer Zeit große Mengen Wasser auf. Da Bean Bags mit Kugeln aus Styropor oder Styrodur gefertigt sind, fangen diese bei dauerhaftem Kontakt mit Feuchtigkeit an zu schimmeln.
Um diesem Problem vorzubeugen, sollten Sie auf diese Varianten verzichten, wenn Sie in einer niederschlagsreichen Region wohnen. Selbst beschichtete Sitzsäcke aus Naturfasern sind nicht ganz wetterfest. Sie sollten daher nicht dauerhaft im Freien gelagert werden.
Verarbeitung
Neben dem Material ist die Verarbeitung des Sitzsacks von großer Bedeutung. Hochwertig verarbeitete Modelle sorgen dafür, dass die verwendeten Stoffe so effektiv wie möglich funktionieren und das Innenfutter effektiv schützen. Hersteller setzen zudem oft auf Doppelnahten, damit keine Feuchtigkeit ins Innere gelangt. Solche Modelle wirken deutlich besser gegen jede Form von Witterung, da sie nur durch hohen Kraftaufwand reißen. Es lohnt sich, Sitzsäcke vor dem Kauf auf ihre Verarbeitungsqualität zu testen. Je besser sie ist, desto höher ist die Witterungsbeständigkeit.
Instandhaltung
Der Verschleiß von Outdoor-Sitzsäcken lässt sich deutlich verringern, wenn Sie die erforderlichen Maßnahmen zur Instandhaltung anwenden. Wetterfeste Modelle können theoretisch ohne Probleme im Freien verweilen, doch können Schmutz und anhaltende Feuchtigkeit den Verschleiß erhöhen. Zudem sind selbst die Kunststoffe nicht absolut feuchtigkeitsbeständig, was auf Dauer zu Problemen führen kann. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, den Sitzsack nicht in Wasseransammlungen stehen zu lassen. Bewegen Sie ihn, um die Feuchtigkeitsbelastung zu verringern. Das gilt ebenfalls für nasses Laub. Es gibt noch weitere Maßnahmen, die bei der Instandhaltung Ihrer Bean Bags für den Außenbereich helfen:
- regelmäßig zum Durchlüften schütteln
- Außenhülle waschen
- bei sichtbarem Verschleiß imprägnieren
- im Winter trocken lagern